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Wohnort, hier wohnen wir...

2011 gekauft, ab September 2011 war Renovierung angesagt und am 28.10.2011 war Einzug...

Wohnhaus Vorn
Wohnhaus Seite
Hofseite
Hofseite - mit neuer Überdachung
Wohnzimmer
Wohnzimmer

WEHRETAL-Reichensachsen liegt landschaftlich reizvoll inmitten des nordhessischen Berglandes. Wir schauen direkt auf den 745 m Hohen Meißner. Ein gut ausgebautes Rad- und Wanderwegenetz umspannt unseren Wohnort

Zu erreichen sind wir mit dem Auto über die BAB 7 von Norden bis Autobahnkreuz DRAMETAL (früher Ausfahrt Friedland), von Süden bis nach BAD HERSFELD und von da ab jeweils weiter über die Bundesstrasse 27 bis WEHRETAL-Reichensachsen. Von Westen über die BAB 44 / 7 nach KASSEL-Ost, von Osten auf der BAB 4 nach EISENACH-West und von da aus jeweils weiter über die B 7 nach WEHRETAL-Reichensachsen.

Man kann auch mit der DB bis zu den Fernbahnhöfen KASSEL-Wilhelmshöhe oder GÖTTINGEN fahren und von da ab mit der Regionalbahn nach WEHRETAL-Reichensachsen.

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Kirche ReichensachsenÜber die Frühzeit von Reichensachsen ist recht wenig bekannt. Der Ort wird im Vergleich zu den Dörfern der Umgebung relativ spät erstmals in den Urkunden genannt, nämlich im Jahre 1253. Westlich der Wehre lag am Eingang des Vierbachtal eine Siedlung mit Namen Vierbach (nicht zu verwechseln mit dem heutigen Dorfe Vierbach). Diese Siedlung Vierbach scheint, wie die Urkunden zeigen, eine große Bedeutung gehabt zu haben und wird auch viel früher als Reichensachsen erwähnt: Im Jahre 1073 überträgt der Freier Sigebodo sein Gut Vierbach der Abtei Hersfeld. Es kann angenommen werden, dass Vierbach eine Art Vorgängerort für Reichensachsen gewesen ist, sowohl von der Größe als auch von der Bedeutung her. Zwei weitere untergegangene Dörfer, Wassenhausen und Bornershausen, lagen nördlich von Reichensachsen in Richtung Niddawitzhausen bzw. Oberhone. Beide sind schon im 14. Jahrhundert verlassen und weisen nach ihrer Besitzstruktur Gemeinsamkeiten mit Reichensachsen auf.

Der Name des Dorfes lautete bis ins 16. Jahrhundert hinein meist "zu den Sassen", seit 1369 erstmals auch "zu den Richen Sassen". Über die Herkunft dieses Namens ist viel gestritten worden; manche Forscher wollen hier einen Hinweis auf zwangsweise durch Karl den Großen angesiedelte Sachsen sehen. Wenn dies auch nicht völlig auszuschließen ist, so ist es doch ein Märchen, dass in Reichensachsen sich die reichen Sachsen und in Harmuthsachsen die armen Sachsen niedergelassen hätten; dem widersprechen vor allem die frühen Namensformen von Harmuthsachsen. Mit großer Wahrscheinlichkeit bedeutet der Name einfach "bei den reichen Einwohnern" im übertragenen Sinne für die reiche und fruchtbare Gemarkung.

Seit dem 14. Jahrhundert finden wir mehrere Adelsfamilien in Reichensachsen begütert: als älteste die von Sassen, die sich auch Speereisen nennen; sodann die von Hundelshausen, von Boyneburg mit verschiedenen Linien, von Meysenbug und von Eschwege. Conrad von Boyneburg-Wildeck ist bereits 1344 in Reichensachsen wohnhaft. Sämtliche Besitzungen dieser Familien scheinen hessische Lehen gewesen zu sein, was auf eine Herkunft der Besitzrechte von den Grafen von Bilstein schließen lässt.

Der Ortsgrundriß von Reichensachsen zeigt zwei wichtige parallele Straßen mit einigen Querverbindungen. Der Steinweg mag die älteste Hauptachse sein. An ihm liegt auch der Gutskomplex, geteilt unter die von Boyneburg und die von Eschwege, mit der Kirche direkt daneben. Dies ist der alte Siedlungskern.

Das älteste noch vorhandene Haus, erbaut 1547, steht am Steinweg gegenüber der Kirche. Das Schloß der Herren von Eschwege trägt die Jahreszahl 1590 im Wappen über dem Eingang. Zuvor soll hier eine Wasserburg gestanden haben. Die Familie von Boyneburgk besaß um 1745 im Dorf "4Adelige freye Rittergüther", wovon zwei zu dieser Zeit schon dem Verfall preisgegeben waren. Nur ein Gebäude wurde von der Familie noch bewohnt, wie der Katastervorbeschreibung von 1745 zu entnehmen ist.

Wappen ReichensachsenGeschichte der Gemeinde Wehretal
Die Gemeinde kann im Gegensatz zu den meisten Gemeinden im Kreis eine Steigerung der Einwohnerzahl verzeichnen

Die 3.920 Hektar umfassende Gemeinde Wehretal entstand in den Jahren 1971 und 1972 durch die Eingliederung der Gemeinden Hoheneiche, Langenhain, Vierbach und Oetmannshausen in den Verwaltungsmittelpunkt, die Gemeinde Reichensachsen. Das Gebiet umfaßt eine flächenmäßige Ausdehnung von insgesamt 39,20 qkm, womit sie zu den kleineren Gemeinden des Kreises zählt. Im Zuge dieser Gebietsreform hat die neue Großgemeinde den Namen „Wehretal" angenommen. Sie liegt etwa fünf Kilometer südlich von der Kreisstadt Eschwege in einer waldreichen Mittelgebirgslandschaft. Wehretal ist heute mit 5.826 Einwohnern eine Gemeinde, die im Gegensatz zu vielen anderen Gemeinden des Werra-Meißner-Kreises eine steigende Einwohnerzahl zu verzeichnen hat. Dies ist einerseits auf die verkehrsgünstige Lage (durch das Gemeindegebiet führen die Bundesstraßen 7, 27 und 452 sowie zwei Eisenbahnlinien), andererseits auf die Erschließung mehrerer Neubaugebiete zurückzuführen. Bedingt durch den Einwohnerzuzug hat sich die Gemeinde von einer noch in den fünfziger Jahren stark landwirtschaftlich geprägten Mischgemeinde zu einer Arbeiterwohnsitzgemeinde entwickelt. Verwaltungssitz ist der größte Ortsteil Reichensachsen mit 3.674 Einwohnern.

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